Inklusion geht nur gemeinsam – Fachtag in Flensburg

LIEBE MITGESTALTENDE UND MITVERANTWORTLICHE IN KINDERTAGESEINRICHTUNGEN, SCHULEN UND KOMMUNEN!

Das Thema Inklusion ist eine weltweite und gesamtgesellschaftliche Aufgabe und Herausforderung. Auch die deutsche UNESCO Kommission definiert 2009 in ihren Bildungszielen, “dass alle Menschen weltweit Zugang zu qualitativ hochwertiger Bildung erhalten und ihre Potentiale entfalten können”.

Inklusive Bildung ist als ein Prozess zu verstehen, der die Heterogenität von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen achtet und das Recht auf gemeinsame Bildungsprozesse betont, unabhängig von Geschlecht, Herkunft, besonderen Lernbedürfnissen, sozialen und ökonomischen Voraussetzungen.

Das heißt auch, dass sich nicht mehr die Lernenden in ein bestehendes System integrieren müssen, sondern sich das Bildungssystem an die Bedürfnisse der Lernenden anpasst.

Ziel des Fachtages:

Damit jedoch Inklusion als übergreifendes Prinzip nicht nur ein Mythos bleibt, der eher verwirrt und verunsichert, sondern als Öffnung für gerechtere Bildungspolitik und Bildungspraxis gesehen werden kann, braucht es eine gemeinsame Auseinandersetzung mitallen Beteiligten.

Mit diesem Fachtag wollen wirdie Thematik im Gesamtkontext aufgreifen und bereits gelingende Inklusionsprojekte in der Alltagspraxisvon Kita, Schule und Kommune aufzeigen.

Wir vom Kita-Präventions-Projekt freuen uns sehr, Sie zu dieser träger und institutionsübergreifenden Fachtagung vor Ort bei uns in Flensburg begrüßen zu dürfen, in dessen Mittelpunkt vielfaltige Gespräche, Diskussionen, Kontakte und Anregungen stehen werden.

Zur kompletten Ausschreibung hier.

Demokratie.Macht.Schule. – Schule.Macht.Demokratie

VERANSTALTUNG 6. Juni 2013 – Erfurt

Eine gemeinsame Veranstaltung der Fraktionen von DIE LINKE, SPD und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Zusammenarbeit mit dem Bündnis für „Mehr Demokratie in Thüringen“

Wie muss Schule gestaltet sein, damit aus Kindern und Jugendlichen mündige, mutige und kritische Bürgerinnen und Bürger werden?

Wie lässt sich in der Schule Demokratie leben (und nicht nur lehren)? Wünschen wir uns Schule als Marktplatz  der Gesellschaft oder muss sie sogar Elfenbeinturm sein, unberührt von politischen Diskussionen?

Das sind nur einige der Fragen, denen die Veranstaltung folgt. Der Eröffnungsvortrag eines Bildungsquerdenkers, zwei prominent besetzte Podien und modellhafte Projekte – so sieht das Programm aus, zu dem wir Sie gemeinsam mit dem Bündnis für „Mehr Demokratie in Thüringen“ einladen. Wir wollen so viele Facetten wie möglich zur Sprache bringen. So werden neben der Gestaltung von Schule auch politische Fragen wie die Schulnetzplanung oder die Absenkung des Wahlalters diskutiert. Auch hier werden Initiativen zu Wort kommen.

Am Ende des Tages sollen Sie mit Impulsen und Ideen beflügelt sein – für eine Schule, die mehr Lernort und weniger Lehranstalt ist.

Sie sind herzlich eingeladen!

Die komplette Einladung finden Sie hier.

Tagung “DAS DEUTSCHE SCHULWESEN” Hamburg, 22. 03. 2013

Ketzerische Nach- und vielleicht auch Voraus-Gedanken …

Insbesondere in der Schlußrunde der inhalts- und facettenreichen Tagung,
die ich durchweg genossen habe, wurde mehrfach die Frage aufgeworfen,
„wie kommt das Neue ins System …???“

Ich merkte bei diesen Ausführungen,
dass mich eine andere Frage viel mehr umtreibt und wohl auch immer umgetrieben hat:
Wie bekommen wir ein neues System???

Diese Frage reicht bei mir mindestens zurück in das Jahr 1966 oder 1967 und zu einer Tagung im (damaligen) Gästehaus der BP in Hamburg, sehr schön an der Elbchaussee gelegen,
einer Tagung, bei der ich damals Hans-Günter Rolff kennenlernte. – Kürzlich, als wir zusammen im Institut Beatenberg im Berner Oberland in der Schweiz waren,
haben wir uns daran erinnert …

Die „Freiburger“, ich meine die Studenten der Universität Freiburg, Ignaz Bender war eine Schlüsselperson und später Kanzler der Universität Trier und als CDU-Mitglied dort im Stadtrat, diese „Freiburger“, die Erfinder von „Student aufs Land“, sie wollten leisten und leisteten auch ihren Beitrag, dass die Bildungschancen des „katholischen Arbeiter-Mädchens vom Lande“ besser werden sollten … Sie wollten motivieren und motivierten die Bauern in den Gasthöfen des Hochschwarzwaldes …

Wir „Hamburger“, Studenten der Universität Hamburg, wir gingen – 1966 und danach -
auf die Werft zu Blohm und Voss und auf persönliche Einladung von Kurt Körber auf die Betriebsversammlung der HAUNI-Werke …

Weiterlesen

Pressegespräch

 Das Nachfolgende habe ich am 15. 05. 2013 im Zug auf der Fahrt von Mannheim über Frankfurt/M. nach Neumarkt (Oberpfalz) geschrieben aus Anlass des   Pressegesprächs in Neumarkt / Fragen vonKatrin Böhm, Redaktion Neumarkter Tagblatt

Guten Abend, Herr Herz,

wir werden uns zwar morgen Mittag bei einem Pressegespräch in Neumarkt treffen,

die Neumarkter GEW-Kreisvorsitzende Sigrid Schindler hat mich aber darüber informiert,

dass Sie schon im Vorfeld ein paar Fragen beantworten würden, da die Zeit morgen ja begrenzt sein wird. – Ich hoffe, die Fragen kommen nicht zu kurzfristig!

Ich würde mich freuen, wenn Sie die Fragen trotz der Kurzfristigkeit beantworten könnten –

oder wenn Sie mir einfach morgen darauf antworten. Herzlichen Dank dafür!

*

Am 16. 05. 2013 ist eine sehr gekürzte und geringfügig redigierte Fassung

erschienen im Neumarkter Tagblatt unter der Überschrift

Er ist nicht Precht – aber ein Reformer

Der Philosoph Richard David Precht will die Schule revolutionieren –

Otto Herz auch. Aber auf seine Weise.

Am Mittwoch sprach er in Neumarkt.

 

Hier mein vollständiger Text auf die Fragen der Redakteurin Katrin Böhm:

Weiterlesen

Funkenflug

Am 16.03.2013 waren ein paar “Funkenflieger” zu Gast bei Otto Herz in Leipzig und haben mit ihm Wünsche gelesen und Ideen entwickelt, wie sich für die Bildungswende ein großes gesellschaftliches Bündnis finden läßt.