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Stiftungsgründung

Was wir wollen:
Aus der Einladung zum Informationsgespräch für die Gemeinde

und die Region am Dienstag, 11. 09. 2007, 19.00 Uhr,

Ratssaal im Rathaus von Bad Düben

1. Wir wollen, dass jedes Kind in seiner Einzigartigkeit erkannt
und geachtet, gefördert und gefordert wird.
Alle Kinder sollen durch ein ganzheitliches Lernangebot
– mit Kopf, Herz und Hand – ihre Entwicklungschancen optimal
entfalten können: in der Schule und an außerschulischen Lernorten.

2. Wir wollen, dass alle Kinder nach der Grundschule auf individuelle
Weise, aber gemeinsam weiterlernen können bis zum Abschluss der
Sekundarstufe I. Denn das Zusammen-Leben zu lernen ist für das
ganze Leben lebens-relevant.

3. Wir wollen, dass die Frage, welches Kind welchen Schulabschluss
anstrebt und erreichen kann, möglichst lange offen bleibt, nicht früh
festgelegt wird – bis hin zum Abitur. Denn späte Festlegung bedeutet
für die meisten mehr Chancen, weniger Abhängigkeit von der
sozialen Herkunft.

4. Wir wollen, dass lebensnah und lebenspraktisch, geschichts-bewusst
und zukunfts-fähig, freudig und mit großem Ernst, im Geiste von
Humanität und Solidarität nachhaltig gelernt wird.

5. Wir wollen, dass die Kinder und Jugendlichen, die Eltern, die
Pädagogischen Profis und Engagierte aus dem zivilgesellschaftlichen
Leben gemeinsam für die Schul-Entwicklung Verantwortung tragen.
Die Schule soll ein Kulturelles Zentrum für die Gemeinde,
für die Regional-Entwicklung sein.

6. Wir wollen, dass unser „Haus des Lernens“ nicht von
Organisationszwängen beengt und erdrückt wird,
sondern dass alle Mit-Wirkenden lernen,
so viel Organisationsgeschick zu entwickeln,
dass gemeinsam gelebte Vielfalt erfahren
und als Maßstab von Mit-Menschlichkeit entfaltet und eingelöst wird.

7. Wir wollen welt-offen und mit hohem Interesse
am Reichtum der Schöpfung in Natur und Kultur
am Verstehen und an der Verständigung grund-legender
Werte immer wieder und gemeinsam arbeiten.
„Glaube, Liebe, Hoffnung –
aber die Liebe ist die größte unter ihnen.“